Tagebuch einer Reisenden


Anreise, Aufbau, Anpaddeln und Umzüge

Anreise mit last minute Umweg

Die Anfahrt nach Slowenien mit Gerry und Bea klappte ziemlich reibungslos, bis uns die Navi-Software mit dem Wohnwagen über ein ziemlich abenteuerlich schmales und steiles Pässchen schicken wollte.

Ich durfte da grad pilotieren, als irgendwann das Auto meldete, das Getriebe überhitze. Bei der nächsten ausreichend flachen und grossen Haarnadelkurve hielt ich also das Gespann an, um dem Getriebe eine Pause zu gönnen, als von oben ein tschechischer Caddy mit rauchenden Bremsen nahte. Die Meldung, der Pass sei oben noch steiler und ausserdem gesperrt, war also Glück und Pech zugleich für uns, denn wo wir waren, konnten wir einigermassen entspannt wenden. Dafür kostete uns der Umweg anderthalb Stunden Mehrfahrt, und das schlappe 20 Minuten vom Ziel entfernt!

Zum Trost stand unser Znacht um Neun schon bereit, und wir stellten flugs im letzten Licht noch schnell Wohni und Zelt auf.

Umzüge schaffen neue Perspektiven

Die schattigsten Plätze der Wiese wurden erst mit der Zeit frei, dazwischen folgte in der Hitze ein Versuch, mit dem einsamen Bäumchen in der Mitte etwas Schatten zu finden. Zuletzt wurde aber auch das Gruppenzelt und das grosse Tarp noch gezügelt. Kanut’innen sind wie Wasser, würde Bruce Lee sagen …

Schon am ersten Tag durfte ich mit Kurt und Willi auf die Soca. Ich kam auch ohne Schwimmen durch, allerdings hab ich die heikelsten Stellen brav umtragen.

Paddeln die zwote

Am nächsten Tag, alle Teilnehmer’innen sind inzwischen eingetroffen, geht es auf die sogenannte Friedhofstrecke. Ich fühle mich recht wackelig und müde vom Vortag und kentere etwas unerwartet. Mein Eskimotierversuch scheitert kläglich und ich schwimme mit dem Boot ans Ufer. Die immer noch zu enge Spritzdecke gibt meiner Schulter dann so den Rest, dass ich noch vor der eigentlich spannenden Stelle forfait gebe und am Ufer auf die andern warte.

Dass diese Entscheidung richtig war, zeigen die Schmerzen in der Schulter, die mir heute eine unfreiwillige Pause bescheren … Der Witz des Tages, ich zügle häufiger das Zelt, als ich paddle. 🤭


2 Antworten zu „Anreise, Aufbau, Anpaddeln und Umzüge“

  1. WOW, sieht mega spannend aus! Danke fürs teilen!

  2. giröd

    …wie sie leibt und lebt, würde ich sagen und Bruce Lee würde anerkennend kommentieren: „Sei glücklich, aber niemals zufrieden.“
    Freu mich schon auf mehr!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert